Agrarhistorisches Museum Emmelshausen

Alte Schmiede Foto: Manfred Schreiber

In einem passenden Rahmen präsentiert das Agrarhistorische Museum seine Ausstellung zum Leben und Arbeiten in der Landwirtschaft. In einem wiederaufgebauten und restaurierten Hunsrücker Bauernhaus (Siehe unten) aus dem Jahre 1660 dokumentieren zahlreiche landwirtschaftliche Arbeitsgeräte die Entwicklung der landwirtschaftlichen Arbeitsmethoden von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Im Wohnbereich des Bauernhauses vermittelt eine Küche von der Jahrhundertwende sowie eine Spinnstube einen Einblick in den Alltag der Bauern.

Hunsrücker Bauerhaus aus Buchholz umgesiedelt Foto: Kurt Seus (Killy)

In einem weiteren Gebäude stellt das Museum traditionelle Handwerke wie Besenbinden, Korbflechten, Schusterei oder Stellmacherei vor. An das Haus grenzen ein Lehrbienenstand und ein Heilkräutergarten. Eine alte Dorfschmiede und ein Backhaus aus der Umgebung ergänzen das Museumsareal.

⇒  Museumsfest von 2014

 

Weihnachtsmarkt 2016

 

weihnachtskonzert
Weihnachtsmarkt Emmelshausen 2016 – kleines Konzert vom Musikverein Emmelshausen am agrarhistorischen Museum Emmelshausen

 

 

  • Alte Dorfschmiede:

    In der komplett eingerichteten und intakten Schmiede können unsere Besucher an Sonderöffnungen die Kunst des Schmiedehandwerks bestaunen. Es werden Hufeisen und Nägel geschmiedet, Pferde beschlagen und vielen mehr.

  • Backhaus:

    Im alten „Ehrer“ Backes wird zu Sonderöffnungen heute noch nach alten Rezepten Brot gebacken.

  • Bienenzucht:

    Ein Lehrbienenstand mit Schaukasten und einer intakten Bienenzucht zeigt das Arbeiten des Imkers.

  • Historisches Spielzeug:

    An der Puppenausstellung erfreut sich nicht nur jedes Kind, sie weckt auch viele Erinnerungen bei den älteren Generationen.

    Geht zur Objekten aus der Sammlung Historisches Spielzeug von Agrarhistorisches Museum Emmelshausen Objekte zeigen

  • Landwirtschaftliche Arbeitsgeräte:

    Der Übergang von landwirtschaftlichen Handgeräten zu landwirtschaftlichen Maschinen in der Landtechnik hat das Gesicht der deutschen Landwirschaft so gründlich verwandelt, dass sich die junge Generation nicht mehr vorstellen kann, wie ihre Großväter und Urgroßväter gelebt, gewirtschaftet und gearbeitet haben.

    Die landwirtschaftliche Handgerätesammlung soll einen Einblick in die Entwicklung der Landwirtschaft vor der Wende zum Maschinenzeitalter und die Lebens-, Wirtschafts- und Arbeitsweise der damals in der Landwirtschaft tätigen Menschen geben. Die Bedeutung der Handgerätesammlund aus kultureller Sicht, ihre Herkunft, Entwicklung und Zielsetzung ist ausführlich in Band I der „“Hünsrücker Blätter““ beschrieben.

    Bis in die fünfziger Jahre wurde die Landarbeit in erster Linie mit Handgeräten verrichtet, bevor die Feldarbeit durch den Einsatz von gespann- oder schleppergezogenen Landmaschinen stark erleichtert wurde.

    Handarbeitsgeräte haben jedoch nie an Bedeutung verloren, da sie als verlängerter Arm dem Menschen auch heute noch die Arbeit stark erleichtern, verbessern und auch beschleunigen.

  • Stellmacher, Metzger, Milchbauer: 

    In der kleinen Stellmacherei mit Werkstatt wird den Besuchern die Arbeit des „“Stellmachers““ näher gebracht.

    Die Ausstellung „“Milchbauer““ zeigt die Arbeit des Milchbauern inkl. der Milcherzeugnisherstellung.

    Die Ausstellung des Metzgerberufs gibt einen kleinen Einblick, wie es früher gemacht wurde.

 

Objekte:

Öffnungszeiten (Ostern bis Allerheiligen)
sonn- und feiertags: 14.00 – 17.00 Uhr
Gruppen auf Anfrage

Eintrittspreise: 3 €
Kinder bis 6 Jahre: frei
Schulklassen, Kindergartengruppen: pauschal 20 €