Kategorie-Archiv:Rechtsradikalismus

Gefühlte Kriminalität

     „Bürger haben mehr Angst, obwohl sie weniger Grund haben“

17.09.2018, 08:34 Uhr | Von Frank Christiansen, dpa

Die AfD spricht von einer dramatisch verschärften Sicherheitslage. Viele Menschen gehen auch deswegen auf die Straße. Doch ist die Lage wirklich schlimmer geworden?

Medienforscher Thomas Hestermann von der Macromedia-Hochschule in Hamburg kommt zu einem ganz anderen Schluss: „Das Land ist trotz Flüchtlingswelle insgesamt sicherer geworden. Es ist so sicher wie lange nicht mehr – aber es fühlt sich für viele nicht so an.“

Auf dem Wege in die „Weimarer Republik“?

Sachsen-Anhalt   (Sturmabteilung – SA)?

     Mehrere Verletzte bei fremdenfeindlichen Übergriffen

16.09.2018, 16:50 Uhr | dpa | t-online

Fremdenfeindliche Vorfälle im Harz: Bei Attacken auf Flüchtlinge in Hasselfelde und Halberstadt sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Polizei ermittelt auch wegen Volksverhetzung.

 

Frauenleiche in Hamm entdeckt

Schrecklicher Fund in NRW

    Tatverdächtiger festgenommen

13.09.2018, 01:27 Uhr | dpa

Noch ist das nur ein Tatverdächtiger! Angeblich ein Syrer! Es erhebt sich aber die berechtigte Frage, warum (schon jetzt) die Nationalität (die evtl.gar nicht gesichert ist) von Staatsanwalt Felix Giesenregen (nach dem  Artikel 13.09.2018, 01:27 Uhr | dpa) genannt wird.
Das passt exakt in die Strategie der AFD und anderer „Nazi-Freunde“.

Pressefreiheit ist ein hohes Gut, sollte aber immer auf direkt nachprüfbaren Fakten beruhen. Bestes Beispiel sind die Vorgänge in Chemnitz bezüglich der Aussagen von Verfassungsschutzchef Maaßen.

Welche Rolle spielte Seehofer?

     Nun widerspricht auch die Staatsanwaltschaft Maaßen

Faktencheck im Video: Was in Chemnitz wirklich passiert ist. (Quelle: t-online.de) 
Von Jonas Mueller-Töwe  - 07.09.2018, 22:01 Uhr 

Der oberste Verfassungsschützer Maaßen soll auf Anweisung gehandelt haben, als er mit der „Bild“-Zeitung über Chemnitz sprach. In Berlin wittern nicht wenige eine Verschwörung gegen Merkel.

Kretschmer spricht zu Chemnitz

    „Es gab keinen Mob, es gab keine Hetzjagd“

Von David Ruch -  05.09.2018, 12:13 Uhr 

Kretschmer widersprach Berichten, wonach es in Chemnitz zu Jagdszenen gekommen sei. „Es gab keinen Mob, es gab keine Hetzjagd und es gab keine Pogrome“, betonte er in Dresden.

Das ist eine Frage der Definition! Jedenfalls gab es gezielte Angriffe z.B. auf Polizisten und andere Bürger.  Video dokumentiert:  Angriffe auf Journalisten in Chemnitz

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Kritik an Äußerungen von ihr und von Regierungssprecher Steffen Seibert zu den Vorfällen von Chemnitz entschieden zurückgewiesen.   Meine Reaktion ist, dass wir dort Bilder gesehen haben, die sehr klar Hass und damit auch Verfolgung von unschuldigen Menschen deutlich gemacht haben“, sagte Merkel am Mittwoch in Berlin.

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte, Kretschmer müsse sich „endlich eingestehen“, dass das Problem des Rechtsradikalismus von CDU-geführten Regierungen länger als 20 Jahre ignoriert worden sei. Grünen-Parteichefin Anna-Lena Baerbock warf Kretschmer gegenüber der „Bild“-Zeitung“ vor, die Ausschreitungen zu bagatellisieren.

Mehr dazu auch in einem   Kommentar von Florian Harms vom 02.09.2018, 16:49 Uhr