Kategorie-Archiv:Rassismus

Maaßen, Chemnitz und Co.

     Schluss mit den würdelosen Debatten!

Eine Kolumne von Lamya Kaddor -14.09.2018, 13:45 Uhr 

     Wie der Verfassungsschutzchef schon als Doktorand von „Asyltourismus“ sprach

Von Maik Baumgärtner, Jörg Diehl, Martin Knobbe, Fidelius Schmid, Wolf Wiedmann-Schmidt
14. September 2018  - Spiegel

Kretschmer spricht zu Chemnitz

    „Es gab keinen Mob, es gab keine Hetzjagd“

Von David Ruch -  05.09.2018, 12:13 Uhr 

Kretschmer widersprach Berichten, wonach es in Chemnitz zu Jagdszenen gekommen sei. „Es gab keinen Mob, es gab keine Hetzjagd und es gab keine Pogrome“, betonte er in Dresden.

Das ist eine Frage der Definition! Jedenfalls gab es gezielte Angriffe z.B. auf Polizisten und andere Bürger.  Video dokumentiert:  Angriffe auf Journalisten in Chemnitz

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Kritik an Äußerungen von ihr und von Regierungssprecher Steffen Seibert zu den Vorfällen von Chemnitz entschieden zurückgewiesen.   Meine Reaktion ist, dass wir dort Bilder gesehen haben, die sehr klar Hass und damit auch Verfolgung von unschuldigen Menschen deutlich gemacht haben“, sagte Merkel am Mittwoch in Berlin.

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte, Kretschmer müsse sich „endlich eingestehen“, dass das Problem des Rechtsradikalismus von CDU-geführten Regierungen länger als 20 Jahre ignoriert worden sei. Grünen-Parteichefin Anna-Lena Baerbock warf Kretschmer gegenüber der „Bild“-Zeitung“ vor, die Ausschreitungen zu bagatellisieren.

Mehr dazu auch in einem   Kommentar von Florian Harms vom 02.09.2018, 16:49 Uhr

Chemnitz und die Wut

    „Diese Kränkung kann keine Demokratie kompensieren“

Von David Ruch -04.09.2018, 15:04 Uhr "Quelle: t-online"

…wir haben es in Sachsen – und nicht nur dort im Osten – mit einer Gesellschaft zu tun, die in Schieflage geraten ist, die leicht empfänglich ist für Parolen vom rechten Rand. Vor drei Jahren brach sich das schon in Dresden Bahn, jetzt in Chemnitz. Aber das rechtfertigt natürlich nicht das Unanständige. Dass man mit Rechtsextremen mitmarschiert, dafür kann es kein Verständnis geben.

Rechtsradikale im öffentlichen Dienst ?

Nach Skandal:   Pegida-naher LKA-Mann aus Sachsen verlässt Polizeidienst

Der Mitarbeiter des sächsischen Landeskriminalamts (LKA), der bei einer Pegida-Demonstration in Dresden Mitte August Journalisten bepöbelte, verlässt den Polizeidienst des Freistaats.

30.08.18, 10:33 Uhr Quelle: Berliner Zeitung

Wehret den Anfängen!

Wie das LKA am Donnerstag in Dresden mitteilte, wird der Tarifbeschäftigte „mit seiner Zustimmung bis auf Weiteres eine andere, adäquate Tätigkeit außerhalb der Polizei Sachsen wahrnehmen“.

Frage: Was ist für einen Begida-Anhänger adäquat?

Bewusste Eskalation

 Die CSU zerlegt die Regierung, Stück für Stück

Sie spricht wie Rechtsextreme, sie verbreitet auch widersprüchliche Informationen: Die CSU zerlegt gerade nicht nur die Regierung. Nur warum, das sagt sie nicht. Doch sie schuldet den Menschen eine Antwort.

Von Jonas Schaible - 15.06.2018, 14:14 Uhr (t-online)