Kategorie-Archiv:Gerechtigkeit

„Angriff auf die Pressefreiheit“

   Ermittlungen gegen Journalisten wegen Cum-Ex-Enthüllungen

11.12.2018, 10:49 Uhr | job, t-online.de

„Diese Ermittlung gegen unseren Chefredakteur stellt einen Angriff auf die Pressefreiheit dar“, sagt David Schraven, Publisher von Correctiv. „Wir haben mit unseren Recherchen den Steuerzahlern gezeigt, dass sie bestohlen wurden und werden dafür nun vom Staat verfolgt. Das ist absurd.“

Frank Überall, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes, bezeichnete die Ermittlungen gegen den Correctiv-Chefredakteur als „völlig inakzeptabel“. „Die Staatsanwaltschaft Hamburg macht sich zum Handlanger einer interessengeleiteten Schweizer Justiz: Investigative Journalisten und ihre Informanten aus der teils hochkriminell agierenden Bankenbranche sollen zum Schweigen gebracht werden.“

Soziale Gerechtigkeit

Der folgende Beitrag ist einem Anschreiben von Olaf via change.org entnommen

Seit Jahren arbeite ich als Paketzusteller bei der DHL in Hamburg. Gerade in meiner Branche versuchen Arbeitgeber immer wieder, den niedrigst möglichen Lohn zu zahlen. Davor müssen wir die Arbeitnehmer*innen schützen. Denn wir alle wollen von unseren Löhnen leben können.

Ich appelliere an den Deutschen Bundestag, eine Anpassung des Mindestlohngesetzes an aktuelle soziale und volkswirtschaftliche Erfordernisse zu fördern. Deshalb fordere ich das Mindestlohngesetz zu ändern. Der Ausgangswert von 8,50 EURO aus 2015 soll bis 2020 auf 12 EURO angehoben werden.

Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns im Jahre 2015 war notwendig, um dem um sich greifenden Lohndumping etwas entgegenzusetzen und eine Regelungslücke in der sogenannten Hartz-Gesetzgebung zu schließen. Mit dem Mindestlohngesetz hat der Gesetzgeber eine Lohnuntergrenze für 2015 von 8,50 EURO festgeschrieben. Als der gesetzliche Mindestlohn eingeführt wurde, ist diese Untergrenze aus Angst vor negativen Arbeitsmarkteffekten sehr niedrig angesetzt worden.

Es hat sich gezeigt, dass diese Befürchtungen auch nach drei Jahren Bestandskraft nicht eingetreten sind. Im Gegenteil gab es einen Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen.

und regt zum   Nachdenken an!

Chemnitz und die Wut

    „Diese Kränkung kann keine Demokratie kompensieren“

Von David Ruch -04.09.2018, 15:04 Uhr "Quelle: t-online"

…wir haben es in Sachsen – und nicht nur dort im Osten – mit einer Gesellschaft zu tun, die in Schieflage geraten ist, die leicht empfänglich ist für Parolen vom rechten Rand. Vor drei Jahren brach sich das schon in Dresden Bahn, jetzt in Chemnitz. Aber das rechtfertigt natürlich nicht das Unanständige. Dass man mit Rechtsextremen mitmarschiert, dafür kann es kein Verständnis geben.

Gelebte Fürsorge !

„Wir halten es für skandalös“

   Tausende Lehrer gehen arbeitslos in die Sommerferien

Sommerferien sind wunderbar. Aber nicht für Lehrer, die zum Schuljahresende in die Arbeitslosigkeit geschickt werden – damit sich das Land ihr Gehalt für sechs Wochen sparen kann.

In Rheinland-Pfalz ändert sich möglicherweise demnächst etwas: Das Land will ab 2019 alle Vertretungslehrer über die Sommerferien bezahlen. Rund 1000 Lehrer könnten davon profitieren.

09.07.2018, 10:13 Uhr | dpa