Monatliches Archiv:Dezember 2017

Keine Alternativen?

     Gebührenerhöhungen alternativlos?

ARD-Chef Ulrich Wilhelm fordert eine Erhöhung der Rundfunkgebühren, andernfalls drohten Einschnitte im Programmangebot. Die umfangreichen Fußballrechte etwa seien notwendig – zum Wohle des Sports.

Der Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio ist bis 2020 auf 17,50 Euro pro Haushalt im Monat festgelegt. Ob er danach steigt, steht noch nicht fest. Die Öffentlich-Rechtlichen verlangen einen Teuerungsausgleich. Aus dem Kreis der Ministerpräsidentenkonferenz kam dagegen die Forderung nach Beitragsstabilität. Die Expertenkommission KEF legt im Frühjahr ihren nächsten Zwischenbericht vor.

Diese Forderung würde dann sinnvoll sein, wenn das Programm in seinem Niveau entsprechend verbessert würde. Der Niveauverlust ist inzwischen mehr als bedenklich! Im Programmangebot gibt es zudem viele Beiträge auf die der normale Bürger sicher gerne verzichten würde!

Sehen Sie dazu auch die Ergebnisse einer Zuschauerbefragung:

    Deutsche brauchen keinen Fußball bei ARD und ZDF

Der neue ARD-Chef ist sich sicher: Die Zuschauer wollen Fußball live bei den Öffentlich-Rechtlichen sehen – koste es was es wolle. Eine Umfrage für t-online.de ergibt jedoch ein ganz anderes Bild.

30.12.2017, 16:10 Uhr | Daniel Fersch, t-online.de, dpa

 

 

FDP-Vize tritt nach

     Kubicki gibt Merkel Schuld am Jamaika-Aus

27.12.2017, 10:10 Uhr | küp, dpa - t-online.de

Wolfgang Kubicki gilt als Freund klarer Worte. In einem Interview attackiert der FDP-Politiker nun die Bundeskanzlerin – und rät der CDU zu einem personellen Neuanfang.

Anmerkung: Wer Kubicki kennt, weiß wahrscheinlich, dass der dabei nur an seine eigenen Interessen denkt! Ob seine Interpretation aber stichhaltig ist, ist fragwürdig.

Nachdem Merkel ohnehin lautstark verkündet hat, das sie nicht wüsste, was man ändern müsste, weil ja alles richtig gewesen sei, ist seine Stellungnahme allerdings zudem obsolet!

Medienpädagogische Arbeit unnötig?

Die Website      http://medienkiosk-koblenz.de stellt ab sofort ihre Arbeit unwiederbringlich ein, da die Nutzung nur noch rein rezeptiv war und damit ihre Bestimmung nicht erfüllt hat. Medienpädagogik ist offenbar, unabhängig von ihrer Nützlichkeit und Sinngebung, nicht attraktiv genug, um dort angewendet zu werden, wo die größten Bedürfnisse bestehen, nämlich im Bildungsbereich.

Auch wenn „Bildung“ als wichtiges politisches Ziel propagiert wird, ist in der Praxis (Schule,Bildungspolitik u.a.) kein wirklich  fruchtbarer Gebrauch festzustellen. Das mag auch damit zusammenhängen, dass der Begriff „Bildung“ offenbar nur mit der Prämisse (Berufs-)Bildung in Zusammenhang gebracht wird. Es lebe die Präferenz der „Wirtschaft“ !

Ein Beispiel: Der Fernsehspot „Schau hin was deine Kinder machen“, der veranschaulichen will wie wichtig die Nutzung des Internets durch Kinder und ihre Kontrolle ist, weist in vielen Aspekten auf Gefahren hin, bietet für die Eltern aber absolut keine Hilfe dabei Missbrauch zu verhindern! Medienpädagogik fehl am Platz?

Es gibt aber durchaus Angebote, die bei dem Problem die Eltern unterstützen könnten! Siehe dazu die Seite http://www.writers-desk.de/websitebaker/pages/websitebaker/klick-tipps-fuer-kinder.php