Rechte Gewalt in Charlottesville

   Republikaner wüten nach Trumps schwacher Reaktion

13.08.2017, 10:48 Uhr | wal, dpa, AP

Bei einer Demonstration von Rechtsextremisten in der US-Kleinstadt Charlottesville kommt es zu tödlicher Gewalt. Trump verurteilt den Hass, ohne die mutmaßlich Verantwortlichen zu nennen ─ und erntet damit viel Kritik. Auch von vielen Republikanern!

Der Bürgermeister von Charlottesville, Michael Signer, suchte die Schuld direkt in Washington: „Ich lege die Verantwortung für vieles, was Sie heute in Amerika sehen, direkt vor die Haustür des Weißen Hauses und Menschen um den Präsidenten.“ Er warf Trump vor, mit seinem Wahlkampf im vergangenen Jahr rassistische Vorurteile geschürt zu haben. Bei der Demonstration beriefen sich einige der weißen Nationalisten auf Trumps Wahlsieg als Bestätigung für ihre Einstellungen.

Gibt es doch noch Hoffnung auf eine verantwortliche und vernünftige amerikanische Politik trotz dieses „Twitter-Präsidenten“ Wir in Deutschland haben gute Gründe solche „Führer-Persönlichkeiten“ radikal abzulehnen! Hoffentlich begreift das auch der Großteil der amerikanischen Bürger.

Bei uns war es der Spruch: „Deutschland über alles“, in Amerika ´lässt „Amerika first“ ähnliche Anklänge erkennen!