Gauck soll offenbar neuer Bundespräsident werden
“Die Union hat ihren Widerstand aufgegeben und sich nun doch für den Theologen Gauck als Kandidat für das Bundespräsidentenamt ausgesprochen. Dem Entschluss voran ging eine konfliktreiche Verhandlung mit der FDP, die den Favoriten von SPD und Grünen bereits unterstützten.” (ARD)
“Da man für einen parteiübergreifenden Kandidaten plädiert hatte, sei es für die Union kaum möglich, sich zu verweigern, nachdem sich dieFDP am Nachmittag auf Gauck festgelegt hatte– und auch SPD und Grünen ihn unterstützten.”
Die Verärgerung über das Vorpreschen der FDP aber war groß: “CDU-Vize Norbert Röttgen wird mit den Worten zitiert, dies könne nicht ohne Folgen bleiben. Bei nächster Gelegenheit werde man es der FDP heimzahlen, dass sie die Union in eine derart missliche Lage gebracht habe, heißt es aus der Führungsrunde.” (Zitat)
“Deutschland bekommt damit einen Bürgerpräsidenten, der die bisherige parteipolitische Logik bei der Präsidentensuche sprengt. Ein bequemer Bundespräsident wird Joachim Gauck nicht werden. Doch alles, was dieser in den letzten Jahren geschrieben hat, legt die Vermutung nahe, dass es dem bürgerlichen Lager politisch und ideologisch sehr viel näher steht als Rot-Grün. So könnte sich die Personalentscheidung, die auf den ersten Blick wie eine Niederlage für Angela Merkel aussieht, für die Kanzlerin als Glücksfall erweisen.” (Cicero)
Der neue Bundespräsident soll am 18. März gewählt werden, einem Sonntag.
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Protokoll der Pressekonferenz
Diese Entscheidung trifft sich diesmal auch mit den Wünschen der meisten Bundesbürger. So können sowohl das Amt als auch der neue zu wählende Amtsträger wieder das Vertrauen zurück gewinnen, das sie verdienen.
Auch den Politikern sei gedankt, dass sie sich dabei, trotz aller Gegensätze und Widerstände, geeinigt haben. Deutschland wird es ihnen (vielleicht) danken.
Möge Herr Gauck die Kraft haben dies für unser Land auch überparteilich umzusetzen! (redaktion-medienkiosk)
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